Beginner-Guide Ringbuch

Diesen Artikel widme ich meiner Mama. Inspiriert durch meinen Blog hat sie sich schließlich ihren allerersten Ringbuchplaner gekauft. Mamas sind halt einfach die besten! Dieser Artikel soll also allen Mamas und Neueinsteigern in Sachen Ringbuch helfen, was man wirklich braucht, welche Tricks man kennen sollte oder einfach was es alles rund um das Thema Planen im Ringbuch zu wissen gibt.


Bevor wir loslegen noch ein kleiner Hinweis: 

wie genau jetzt das deutsche Recht es sieht keine Ahnung aber sicher ist sicher. Ich nenne Namen und gebe Empfehlungen. Alle unentgeltlich und einfach, weil ich mit den Artikeln bzw. Anbietern sehr zufrieden bin. Sowas soll es ja auch noch geben in der Influencerwelt. Einzige Ausnahme – Artikel von Amazon. Wenn Ihr über einen dieser Links bestellt, bekommen wir ein paar Cent in die Kaffeekasse, für Dich ändert sich gar nichtsAußer Du sagst, wir trinken eh zu viel Kaffee – dann den Artikel einfach selbst bei Amazon in einem separaten Fenster oder der App raussuchen…


Vor Jahren war das Filofaxing der Trend schlechthin – aufwendig dekorierte und verzierte Kalender, wo man sich zwar gefragt hat welcher Platz noch für die eigentlichen Termine vorhanden ist, es aber auf alle Fälle toll aussah. Die Marke Filofax hat es damit praktisch in den Kultstatus geschafft. Irgendwann wurde es ruhiger aber dank der sozialen Medien, allen voran Instagram gibt es mittlerweile wieder eine große internationale Planercommunity. Ein Tipp meines Beguinner-Guides ist es definitiv Dir einen Instagram-Account anzulegen und möglichst vielen Planermädels zu folgen. Es kann zwar passieren, dass Du dann alles haben willst und dein Shoppingbudget ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Community selbst ist allerdings wirklich toll und wertschätzend und voll von kreativer und nützlicher Inspiration.

Ich würde mich freuen, wenn Du als erstes direkt meinem Instagram-Kanal @planyourthing folgen würdest. Klick Dich durch meine Abonnenten bzw. den Kanälen die ich folge und Du wirst jede Menge toller Inspiration finden.

Was es zum Planen im Ringbuch wirklich braucht

Eigentlich braucht es nichts außer einem Planer, Stift und Papier – und selbst der Planer ist nur ein Add-On…

Diesen Kommentar habe ich irgendwann einmal unter einem sogennanten „Filofaxing-Guide für Anfänger“ gelesen. Im Grunde ist es ja auch richtig. Allerdings würde ich das mit dem Planer streichen, da eine lose Zettelsammlung für mich nicht besonders organisiert ist und dann der Artikel „Beguinner-Guide Ringbuch“ das Thema verfehlt hätte.

Zum Einstieg empfehle ich Dir übrigens auch gerne meinen Artikel Wie findet man sein Planersystem?

Diese Basics braucht man, um mit dem Planen im Ringbuch loszulegen:

  • einen Ringbuchplaner in der Größe Deiner Wahl
  • Papier
  • einen Stift Deiner Wahl

Ich empfehle darüber hinaus noch einen Locher, damit man auch wirklich jedes Papier einheften kann. Die meisten Ringbücher haben eine 6-fach Lochung. D.h. man braucht einen speziellen Locher oder eine Lochzange. Bei mir sind die beiden Folgenden im Einsatz:

Und was wirklich absolut praktisch ist und einem meistens keiner sagt ist der sogenannte Pagelifter. Ein dicker Karton oder Plastikeinleger, der ganz hinten eingeheftet wird. Es hat den Vorteil, dass die hinteren Blätter nicht so in die Ringschiene „eingezogen“ werden.

Was es noch alles so gibt – eine kurze Begriffserklärung

Vielleicht eines Vorweg: nichts davon braucht man wirklich. Aber alles hat in gewisser Form seine Daseinsberechtigung – sei es, weil es nützlich ist und das Planen vereinfacht oder weil es den Planer hübscher macht. Schließlich kann auch das sehr viel Freude bereiten. (Du weißt schon, sonst reicht auch einfach Stift und Papier…)

Ich habe mal alles aufgeführt, was bei mir im Einsatz ist oder war. Mit Sicherheit ist diese Liste nicht vollständig:

  • Divider: Trennblätter, um das Ringbuch in Kategorien zu unterteilen
  • Oliclips: magnetische Clips, können wie Klammern oder Stifteschlaufen verwendet werden.
  • Büroklammern (ups, wer benutzt denn noch dieses altmodische Wort…) Neuer Versuch: Paperclips
  • Einsteckhüllen: gibt es in verschiedenen Formaten – klassisch, mit Zip, für Visitenkarten etc.
  • Journaling Cards: nette Deko für den Planer, enthält meistens ein positives Zitat oder Reminder
  • Task Cards: Karten für immer wieder kehrende Aufgaben, gibt es eigene Artikel zu wenn Euch das Thema interessiert. Einen guten Artikel dazu findet Ihr bei MadyPlans.
  • Pageflags: selbstklebende Merker/Lesezeichen
  • Sticky Notes: der moderne Ausdruck für das gute alte Post-It
  • Washi Tapes: selbstklebende Tapes, in der Regel mit hübschen Mustern oder Bildern bedruckt
  • Sticker: selbsterklärend 🙂
  • Stencils (auf Deutsch Schablonen): als Linealersatz, zum Verzieren, Dekorieren etc.
  • Textmarker: besonders schön sind die Tombows – damit kann man auch super Lettern. Also wenn man es kann…
  • Delfonics Pouch: die Tasche für alles Planerzubehör, ideal zum Mitnehmen
  • Paperang: kleiner mobiler Drucker, druckt auf Thermopapier per App (wie die Kassenzettel)

Am Anfang würde ich mir bezüglich Zubehör zum Planer überhaupt keinen Stress machen – erfahrungsgemäß sammelt sich das von ganz alleine an.

Kleine Bildergalerie von eigentlich nicht notwendigen, aber sehr hübschen Sachen:

Folgendes empfehle ich Dir zum Weiterlesen und Nachshoppen:

Die Wahl des richtigen Ringbuch-Planers

Die Auswahl an Planern und Marken ist zwischenzeitlich ziemlich groß geworden – alle haben Ihre Fans und treuen Käufer. Alle Ihre Vor- und Nachteile. Da hilft leider nur eigene Recherche…

Meine persönliche Empfehlung ist, dass die ersten Planer eher günstiger Natur sind. Es dauert etwas, bis man das richtige Format und die richtige Einteilung bzw. Aufmachung des Planers gefunden hat. Planer für 600 Euro machen einen Wechsel damit nicht unbedingt leicht. Außer man fängt dann kurzerhand an die Planer zu sammeln 🙂

Auch in Sachen Material hat man eine große Auswahl an echtem Leder oder veganen Alternativen. Bezüglich Leder nur ein Hinweis von mir – es gibt wirklich unglaublich tolle, wahnsinnig teure Leder in tollen Naturfarben (Gillio Firenze ist da so eine Marke). Die sind wirklich der Hammer, allerdings nicht behandelt. D.h. sie sind sehr anfällig für Schmutz, Wasserflecken etc. Für mich persönlich der absolute Graus, andere stehen auf diese Patina. Wie stehst Du zu Gebrauchsspuren auf Lederschuhen, -jacken oder -taschen? Genau – dann kauf auch den Planer lieber nach diesen Vorlieben.

Meine Erfahrung damit kannst Du hier nachlesen: Aus Rust wird Dark Brown

Hier eine Übersicht namhafter Hersteller zum Googeln und stöbern:

  • Filofax
  • Kikki K
  • Aura Estelle
  • Van der Spek
  • Moterm
  • Gillio Firenze
  • Carpe Diem
  • Elfenklang
  • FoxyFix

Es gibt auch Exoten wie Kate Spade – oder Luis Vuitton Planer. Ich halte diese für den Anfang allerdings für völlig überteuert und sie sind auch nicht so leicht zu bekommen. Es sei denn Ihr seid schockverliebt in eines der Modelle, dann ist es natürlich was anderes.

Einige Marken (wie z.B. Filofax) bieten auch Planer mit umlaufenden Reißverschluss an. Viele verwenden diese als eine Art Geldbörse (nicht umsonst hieß das in früheren Zeiten ja auch Brieftasche, Stichwort ist hier Cashenvelope-System). Mich persönlich stört der Reißverschluss beim Schreiben und als Geldbörse ist es mir dann doch zu groß. Ich bin da eher im Minimalansatz unterwegs.

Entscheidend ist neben der Wahl der Marke bzw. des Designs auch die Größe – also ausschlaggebend das Papierformat.

Gängige Größen sind:

  • DIN A5: zum Schreiben und vor allem auch in Sachen Papier (Standard-DIN-Größe…) ein sehr praktisches Format. Viel Platz, den der Planer aber leider auch in der Tasche braucht.
  • Personal Wide: eine noch relativ neue Größe zwischen DIN A5 und Personal – meine persönliche Lieblingsgröße
  • Personal: deutlich kleiner als DIN A5, weniger Platz zum Schreiben, dafür handlich zum Mitnehmen
  • Pocket: eine extrem praktische Größe zum Mitnehmen, Platz zum Schreiben überschaubar
  • Mini: sieht wirklich nett aus, den Nutzen hab ich noch nicht verstanden – wo soll ich denn da alles hinschreiben?

In der Planercommunity werdet Ihr Anhänger jeder Größe finden – ich persönlich bevorzuge A5 und Personal bzw. seit kurzem Personal Wide. Pocket und vor allem Mini sind mir zu klein und die Ringe relativ schnell an der Kapazitätsgrenze. Der Durchmesser ist einfach irgendwann beschränkt – Standardmäßig sind 25mm oder 30mm Ringe befestigt. Bei manchen Modellen wie dem Modell TM Manager von Van der Spek (A5 Format) gibt es sogar 35mm Ringe.

Wenn Ihr Euch über die Größe völlig unklar seid, dann stellt Euch folgende Fragen:

  • habe ich den Planer oft unterwegs dabei?
  • wie viel Platz habe ich in meiner Tasche?
  • wie viel Platz brauche ich zum schreiben?
  • was soll denn überhaupt alles in dem Planer drinnen stehen?

Ein kleines Video mit allen meinen Planergrößen – von A5 bis Pocket:

Folgende Artikel empfehle ich Dir zum Weiterlesen:

Die richtige Einteilung und alles was man sonst noch wissen muss

„Was soll denn alles in dem Ringbuch-Planer drinnen stehen“?

Das ist wohl die Gretchen-Frage für den Aufbau Deines Planers. Du solltest Dir überlegen, für was Du den Planer genau benutzen willst. Soll es nur ein Kalender mit schnellen Notizen sein oder Dein zweites Gehirn, wo du alles notierst? Ein Familienplaner oder doch Dein persönliches Journal?

Diese Entscheidung musst Du auch nicht unbedingt schon zu Beginn fällen, Du kannst auch einfach loslegen. Ein Planer kann und darf wachsen – irgendwann kommt man halt an die Kapazitätsgrenze der Ringe. Dann heißt es ausmisten oder willkommen im zweiten Planer!

Wenn Du einen Planer kaufst der bereits Einlagen enthält, dann benutze diese am Anfang auch zum reinkommen. Wäre ja sonst Verschwendung… Mit der Zeit merkt man dann wie viel Platz man braucht, was man wirklich notiert oder immer wieder nachschlägt und welche Formate und Einteilungen für einen selbst funktionieren. Es gibt auf dem Markt mittlerweile eine riesige Anzahl an Anbietern für Ringbucheinlagen, die meisten Shops findest Du auf Etsy. Man kann dabei wählen, ob man fertig gedruckte Einlagen bestellt oder Vorlagen, die man dann selbst ausdruckt, zuschneidet und locht.

Folgendes würde ich Dir als Grundausstattung für Deinen Planer ganz am Anfang empfehlen:

  • leeres Papier (kann auch liniert oder kariert sein, was Dir persönlich am liebsten ist)
  • Kalendereinlagen sofern Du deinen Planer als Kalender benutzen willst. Oft schon dabei, wenn man einen Ringbuchplaner kauft.
  • Divider bzw. Trennblätter, damit Du thematisch eine Abgrenzung und Ordnung in Deinen Planer bringen kannst.
  • Optional: Einsteckhülle – kommt ein bisschen darauf an, welche Taschen und Einsteckmöglichkeiten der Planer selbst bereits mitbringt.

Folgende Artikel empfehle ich Dir zum Weiterlesen:


Mach Dir am Anfang keinen Stress – wir alle haben bestimmt mindestens einmal die Planergröße und mehr als einmal Modell oder Marke gewechselt. Oft braucht es einfach eine Weile bis man sein System, seinen Planerfrieden findet.

Sind erst einmal alle Fragen in Sachen Start im Ringbuch beantwortet? Oder gibt es Dinge, zu denen Du gerne mehr Infos hättest? Dann lass doch einfach einen Kommentar da!

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